Zukunftsgrün: Silber für Rankweil beim großen Finale

Nach drei Jahren Arbeit für mehr und besseres Grün im Ort hat die Marktgemeinde Rankweil beim „Spiel ohne Grenzen! Zukunftsgrün“ den hervorragenden zweiten Platz erreicht. Die Siegerehrung fand am 24. September 2026 in Hohenems statt.

13 Städte und Gemeinden aus Österreich, Deutschland und der Schweiz haben im Rahmen des Interreg-Projekts „Zukunftsgrün“ darum gewetteifert, ihre Siedlungsräume mit Hilfe von Grün an den Klimawandel anzupassen. Punkte gab es für Maßnahmen in den Bereichen Klimawandelanpassung, Klimaschutz, Biodiversität und Soziales. Beim feierlichen Finale mit Exkursionen, Podiumsdiskussion und der erstmaligen Verleihung der „Grünen Holda“ belegte Rankweil hinter der Gastgeberstadt Hohenems den zweiten Platz. Den dritten Rang teilten sich Friedrichshafen und Romanshorn.

Auch inhaltlich war Rankweil vertreten: Bauhofleiter Wilfried Ammann diskutierte am Podium darüber, wie sich unsere Siedlungen bis 2050 entwickeln sollen. Er betonte, dass Gemeinden bei der Begrünung oft vorangehen und anfängliche Skepsis in der Bevölkerung im direkten Gespräch auffangen müssen. Verhaltensbiologin Dr. Elisabeth Oberzaucher unterstrich aus wissenschaftlicher Sicht, wie sehr Grün das Wohlbefinden, das Miteinander und die Kühlung im Ort fördert.

Der Erfolg ist eine schöne Bestätigung, aber kein Schlusspunkt. Hitzetage, Starkregen und der Verlust an Artenvielfalt stellen auch Rankweil vor große Herausforderungen, und vieles bleibt noch zu tun. Die Marktgemeinde wird daher weiter konsequent daran arbeiten, Straßenräume und Plätze zu begrünen, Bäume zu pflanzen, Flächen zu entsiegeln und naturnahe Lebensräume zu schaffen. Die Erfahrungen und Kontakte aus drei Jahren Zukunftsgrün nehmen wir dabei mit. Ein herzlicher Dank gilt allen, die bisher mitgewirkt haben.

Mehr Infos: www.rankweil.at/zukunftsgruen 

  • Spiel+ohne+Grenzen+Finale
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